Kontakt:
info@Rainerwerb.de

Qi Gong

Achtsamkeit und Entspannung

Qi Gong Übungen gehen auf eine jahrtausendealte Tradition von gesundheitsfördernden Bewegungen, Atemtechniken, Selbstmassage und Meditation zurück. Der Fokus auf größtmöglicher Leichtigkeit und Mühelosigkeit in der Bewegung verbunden mit einer Ausrichtung der Achtsamkeit nach innen, in den Körper lässt überflüssige Anspannung bewusst werden und ermöglicht so eine Veränderung hin zu in einem insgesamt gesünderem Verhalten, bei dem weniger Energie in unbewusst ablaufende „Programme“ abfließt, die den Gesamtorganismus und seine Abwehrkräfte unnötig schwächen. Mehr und vor allem tiefere Bewusstheit auf körperlicher wie auf mentaler Ebene ermöglichen es, festgefahrene Verhaltensweisen von Körper und Geist aufzulösen und so den Lebensbedingungen des Körpers wieder besser gerecht zu werden. Die Betonung auf dem Aspekt der Achtsamkeit vermittelt einen Weg zu einem weniger an Leistung orientiertem Verhalten, das durch die vertiefte und genauere Wahrnehmung jeder einzelnen Aktivität trotzdem effektiver und ressourcenschonender ist.

Durch Stress und durch unterdrückte Emotionen verursachte Verspannungen, Fehlhaltungen und Atemgewohnheiten werden in der traditionellen chinesischen Medizin als blockierte Energie beschrieben. Einfach auszuführende Qi Gong Übungen, die unabhängig von Alter und Gesundheitszustand von jedem umgesetzt werde können, regen im Körper den Energiefluss wieder an, was sich in einem Zugewinn an Vitalität und Frische zeigt. Frei von Blockaden steht die Energie dem Organismus nun wieder zur Gesunderhaltung und Krankheitsabwehr zur Verfügung.

 

Silles Qi Gong

In meinen Kursen nimmt neben den bewegten Formen das stille Qi Gong einen wichtigen Platz ein:

Der Begriff „Stilles Qi Gong“ beschreibt Mediationen, bei der durch das Lenken der Vorstellungskraft, meist in Verbindung mit dem Atem, Energie in bestimmte Regionen des Körpers gelenkt wird, um so den Energiefluss zu aktivieren. Mehr noch dreht es sich hier aber um einen Zustand der Absichtslosigkeit, in dem wir Übungen nicht zu einem bestimmten Zweck, mit einem Ziel ausführen, sondern in dem wir uns Öffnen für das Wirken des Qi, indem wir unser Wollen, unsere Absicht immer mehr zurücknehmen zugunsten eines Hörens und Geschenlassens und so ein Grundvertrauen für den Fluss des Lebens entwickeln. Schwer zu beschreiben, nur zu erfahren durch das eigene Tun, besser: Nicht- Tun, ganz im Sinne des Tao Te King:
Das Tao tut nichts und nichts bleibt ungetan.
Gelingt es dem Handelnden, dem Weg (Tao) zu folgen, wandeln sich alle Dinge von selbst. (…)
Frei von Absicht zu sein, bedeutet still zu sein.
Dadurch ordnet sich die Welt von selbst.

Erst in diesem Qi Gong Zustand „Xu Kong“ entfalten die Bewegungen ihren tieferen Sinn und ursprüngliche Intention; außerhalb bleiben sie bloße Gymnastik. „Wie effizient Qi Gong ist, wird durch das Maß des Zur- Ruhe-Kommens (Rujing) bestimmt: Je größer die Ausgeglichenheit, desto größer der Nutzen.“ (Hu Bing, Chefarzt der Pekinger Akademie für Chinesische Medizin)

[Eintreten in die Stille] [Taiji Quan] [Aspekte des Taiji] [Qi Gong] [Kurstermine] [Der Autor] [Kursinhalte] [Links und Tipps] [Daoismus] [Gesundheit] [Geheimnisse]